Fisch ahoi!

Die Fischkonservenbranche ist beinhart und – auch wenn es den geneigten Leser verwundern mag – heiß umkämpft. Veränderte Ernährungsgewohnheiten und ein wahres Füllhorn an neuen, schmackhaften, exotischen Snacks machen uns das Leben schwer. Während früher Ölsardinen und ein Döschen Thunfisch mit Gemüse fixer Bestandteil jeder gestandenen Bauarbeiter- und Kranführer-Jause war, haben heute Döner Sandwiches, Cheeseburger und nahrhafte Müsliriegel Einzug in die gut gefüllte Tupperware gehalten. Die Fischfabrikanten mussten also mit immer neuen Kreationen die hungrige Bevölkerung zur fischigen Dose locken. Einer Berufung, der auch Ihr Herr Moser mit Leib und Seele folgt. Daher bin auch besonders stolz, dass ich mit tatkräftiger Expertise unsere schwedische Niederlassung wieder auf Spur bringen konnte. Mein Einsatz in Stockholm war von Erfolg gekrönt – trotz der schrecklichen Geschehnisse während des Fluges (siehe „Flugangst“), attackierender Tauben (siehe „Ornithophobie“), Überschwemmung im Büro (siehe „Feueralarm“) und anderer Unbill.

All dies ist nun ausgestanden, mein geliebtes Weib Adelheid erbebt bereits in Vorfreude auf meine Heimkehr. Am Montag setze ich meinen Fuß wieder auf Wiener Boden. Und sofern ich den Flug unverletzt überlebe, meldet sich der urlaubsreife Herr Moser demnächst wieder aus den sicheren Gefilden seines Reihenhauses. Bleiben Sie mir gewogen.

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3 Kommentare zu “Fisch ahoi!”

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